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MIETERPARTEI –

Denn es geht nicht nur um ein Thema!

Warum jetzt ausgerechnet auch noch die MIETERPARTEI? So oder so ähnlich hören wir das immer mal wieder, aber die Antwort ist ganz einfach: weil von den “etablierten” Parteien in Deutschland keine wirklich die Interessen von Mieterinnen und Mietern in den zentralen wohnungspolitischen Fragen vertritt. Und “keine der etablierten Parteien” bedeutet ja auch, dass gerade die drei dieser “etablierten” Parteien, die in ihren Sonntagsreden den Anspruch erheben für eine besonders “soziale” und “solidarische” Politik zu sein, im Regierungs- und Parlamentsalltag die existenziellen Interessen von Mieterinnen und Mieter dann auch einfach links liegen lassen. Wohnungspolitische Privatisierungs- und Deregulierungsorgien in Städten wie Dresden oder Berlin, die unter linker Ägide politisch durchgepeitscht wurden stehen dem schwarzgelben Dammbruch im bundesdeutschen Mietrecht von 2013 und den rotgrünen “Hartz”-Gesetzen von 2003 da in nichts nach. Gerade deshalb braucht es eine MIETERPARTEI in Deutschland, die diesen Namen auch verdient.   Aber beim “Thema” Wohnen und Mieten geht es eben nicht nur um dieses “eine” Thema Wohnen und Mieten: der Konflikt zwischen (steigenden) Wohnkosten und (stagnierenden) Realeinkommen, also dass Problem,  das vom Realeinkommen als “verfügbares” Haushaltseinkommen jeder und jedem von uns zur freien (!) Verfügung nicht mehr genug übrig bleibt, um damit sorgenfrei über den ganzen Monat zu kommen, wird inzwischen bis tief in die Mittelschicht zum immer weiter um sich greifenden alltäglichen Problem.